Am 21. Mai 1992 öffnete im alten Zollamt „Kornhausbrücke“ an der ehemaligen Grenze
des Freihafens in Hamburgs historischer Speicherstadt das Deutsche Zollmuseum seine Türen. Von Zollquittungen aus dem Altertum, dem Zolleinnehmer Matthäus im neuen Testament, der Erhebung von Tor- und Brückenzöllen im Mittelalter bis zur heutigen Warenkontrolle mittels modernster Technik – hier spiegelt sich seither die Entwicklung
von Zöllen und Abgaben wider.

Historische Uniformen, Geldtruhen, Grenzschilder, Schmuggelverstecke, Finanzkontrolle, Markenfälschungen und vieles mehr veranschaulichen im Deutschen Zollmuseum die
Arbeit des Zolls in Vergangenheit und Gegenwart.

Auch der ehemalige Zollkreuzer, der im Kanal vor dem Zollmuseum vor Anker liegt,
vermittelt ein lebendiges Bild der vielseitigen Aufgaben der Zöllnerinnen und Zöllner.
So zieht das Deutsche Zollmuseum jährlich mehr als 100.000 Besucher in seinen
Bann und hat sich seither einen festen Platz in der Deutschen Museumslandschaft erworben.